Burkhardsfelden

Burkhardsfelden, neben Reiskirchen und Bersrod eines der ehemaligen Taldörfer im Busecker Tal, wurde 1150 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Burkhardsfelden hat 1.100 Einwohner und ist ein Dorf mit vielen Vorzügen, in dem es sich gut leben lässt. Es liegt, landschaftlich begünstigt, etwas abseits der Durchgangsstraßen. Zudem können die Burkhardsfeldener Bürger alle Dinge des täglichen Bedarfs vor Ort bekommen, ohne lange Fahrstrecken in Kauf nehmen zu müssen.  Burkhardsfelden war eines der ersten Dörfer in Oberhessen, das einen Kindergarten hatte. Die Frau des Gutbesitzers von Winnerod, Elisabeth Zimmer, besaß ein Haus in Burkhardsfelden und stiftete es im Jahre 1875 für die “Kinderschule”.
Bevölkerungsentwicklung von Burkhardsfelden:

  • 1544: 17 Häuser
  • 1669: 168 Personen in 35 Häusern
  • 1835: 593 Personen in 101 Häusern
  • 1890: 650 Personen
  • 1925: 674 Personen in 130 Häusern
  • 2004: 1.071 Personen

EVANGELISCHE KIRCHE

Burkhardsfelden liegt auf einer Anhöhe und auf deren höchstem Punkt steht die ev. Kirche, sodass sie schon von weitem zu erkennen ist. Das Turmdach, eine “welsche Haube”, ist ein Dach im Form einer Glocke. Diese Art der Turmbedachung war in der Renaissance (1420-1550) bei Kirchen und Rathäusern sehr beliebt. Die Kirche wird bereits 1238 als “Kapelle” erwähnt und war Teil der verteidigungsfähigen Dorfburg mit ummauertem Friedhof und (nicht mehr vorhandenem) Herrenhaus. Ein sehr schmales Spitzbogenfenster gehört mit zu den ältesten Gebäudeteilen, ebenso alt dürfte das romanische Taufbecken und die Altarplatte sein. Die Mehrzahl der Bilder entlang der Empore und an der Kanzel stammen aus dem 18. Jahrhundert.

Blick auf Burkhardsfelden

Kirchplatz mit Backhaus

Tafel

Ortseingang mit Friedhofsmauer

Sport- und Kulturhalle

Die Kirche mit Einfriedungsmauer

Spitzbogenfenster

Taufbecken

Kanzel

Alte Schule

Das “Lindenbäumchen”