Dorferneuerung Lindenstruth

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

Reiskirchen-Lindenstruth wurde im Jahr 2009 als Förderschwerpunkt in das Hessische Dorferneuerungsprogramm aufgenommen. Im Rahmen der Dorferneuerung können private Bau- und Sanierungsmaßnahmen in der alten Orts­lage (Fördergebiet) durch Gewährung von Zuschüssen gefördert werden. Förderfähig sind Maßnahmen an besonders erhaltenswerten Gebäuden. Ebenfalls werden öffentliche Maßnahmen gefördert. Sie finden hier alles wesentliche zu dem Prozess, alle Infos sowie Termine und Veranstaltungen.

www.dorftreff-lindenstruth.de

Arbeitskreis Dorferneuerung tagte wegen Gestaltung des Wieseckparkes

Lindenstruth (alb) Lindenstruth ist im Sommer des Jahres 2009 als Förder¬schwerpunkt in das Hessische Dorferneuerungsprogramm (DE) auf¬genommen worden. Nachdem dann im September 2009 das Gebäude- und Infrastrukturgutachten fertig gestellt worden war, konnte am 17. November 2009 mit der Konzeptphase begonnen werden. Im Rahmen der Dorferneuerung besteht sowohl für die Einwohner von Lindenstruth als auch für die Kommune die Möglichkeit, Zuschüsse des Landes für die Erhaltung des individuellen Charakters des Ortes über einen Zeitraum von neun Jahren zu erhalten. Nach der Eröffnung des Dorftreffs sind nun die nächsten gemeindlichen Maßnahmen in Planung, die finanziell unterstützt werden. 
Deshalb gab es nun ein Treffen des Arbeitskreises Dorferneuerung mit Frau Anne Schreiner, Dorf- und Regionalentwicklung, Abteilung für den ländlichen Raum, Fachdienst Dorf- und Regionalentwicklung, Frau Sonja Weiß vom Büro Weiss und Becker, Uwe Markgraf von der Gemeinde Reiskirchen und Ortsvorsteher Gerhard Albach in der Gaststätte Zur Traube. 
Frau Schreiner und Frau Weiss stellten dabei die noch umzusetzenden Maßnahmen vor, wobei sich alle einig waren, dass die Umgestaltung der östlichen Untergasse und des Ortseinganges von Reiskirchen her zeitlich als Letztes angegangen werden soll, da diese Arbeiten wesentlich von einer  Umsetzung der Ortsumgehung abhängen. 
Bereits vergeben sind Aufträge zur Neugestaltung des Wieseckteiches und der angrenzenden Fläche. Von den förderfähigen Maßnahmen in Höhe von 61.351,69 € werden 46.013,00 € bezuschusst, wobei die Gemeinde die Mehrwertsteuer noch übernehmen muss und damit nur 26.995,51 € von der Gesamtsumme von 73.008,51 € selbst zu bezahlen hat. Wegen der fortgeschrittenen Zeit war es in diesem Jahr nicht mehr möglich, mit den eigentlichen Erdarbeiten zu beginnen. Einzig die Fitnessgeräte für Erwachsene und für Senioren mussten bereits in 2012 aufgebaut werden, um die finanzielle Förderung nicht zu gefährden. „Spätestens nach der Fertigstellung der Gesamtmaßnahme wird jeder sehen, dass hier etwas Positives entstanden ist, was im Moment noch etwas unfertig wirkt“, so Frau Schreiner. Gerhard Albach ergänzte, „dass dieser geplante Bewegungsparcours der Erhaltung der Fitness aller Altersgruppen dient und  z. B. in Buseck zunehmend gut von der Bevölkerung angenommen wird“. Umgebaut wird auch schon der Kindergarten, der aber auch erst 2013 fertig werden wird.

Nach Fertigstellung der Anlage 2013 wird die gesamte Freiflächengestaltung des Wieseckparkes der Öffentlichkeit vorgestellt und übergeben. Neben einer geänderten Öffnung der Holzhütte zum Teich hin, ist direkt angrenzend ein ca. 15m langer Platz mit einer wassergebundenen Decke vorgesehen, der zum Beispiel als Bouleplatz oder Ähnliches genutzt werden kann. Eingegrenzt wird dieser Teil mit Natursteinen als Sitzgelegenheiten.  Der jetzige Teich wird verkleinert und eine Art Atrium daran anschließend zu finden sein. Auf der westlichen Seite werden die bestehenden Wege mit einem Fußweg verbunden, an dem die Fitnessgeräte zu finden sind.
Zwecks endgültiger Planung stellte sich heraus, dass es am Sinnvollsten ist, sich Anfang des neuen Jahres bei einer Ortsbegehung die Gegebenheiten anzusehen und zu besprechen. Denn bei der Gestaltung des Feuerwehrbereichs muss z. B. die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr, die Lage der Versorgungsleitungen und die Parkmöglichkeiten berücksichtigt werden. Bei dem Kirchplatz zeigte sich, dass die meisten Sitzungsteilnehmer eine Öffnung zu dem Bereich hinter dem Brunnen wünschten, um dort Verweilmöglichkeiten zu schaffen. Und bei dem Lindenplatz herrschte Einigkeit über eine feste Einbindung von der Greizer Straße her mit Sitzmöglichkeiten unter der Linde und im oder vor dem Trafohäuschen. Der Bevölkerung vorgestellt wird die Planung aller Plätze Ende Februar 2013, wo auch noch Ideen geäußert und eingebracht werden könne

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Abschlussveranstaltung mit den Energiescouts in Lindenstruth

Lindenstruth (alb) Dipl. Ing. Peter Momper, Geschäftsführer der in Heuchelheim ansässigen Klimaschutz- und Energieagentur Mittelhessen und Dipl. Biol. Anette Kurth hatten die Energiescouts, die im Sommer in Lindenstruth eine Befragung der im Dorferneuerungsgebiet liegenden Haushalte durchgeführt hatten, zu einer Abschlussveranstaltung in die Gaststätte Zur Traube eingeladen. Im Rahmen des Projektes  „Energieeffizienz in der Dorferneuerung“ hatten die Bürgerinnen und Bürger aus Lindenstruth die Möglichkeit, sich kostenfrei und eingehend über Maßnahmen der Gebäudesanierung zu informieren und einen Fragebogen auszufüllen. Aufgrund dieser Daten ist dann für jeden Haushalt, der an der Befragung durch die Energiescouts teilgenommen hatte, der „Energiepass Hessen“ erstellt und zugesandt worden. 
Positiv herausgestellt wurde, dass es sehr hilfreich war, dass die Befragungen durch Personen durchgeführt worden sind, die in der jeweiligen Nachbarschaft wohnen und deshalb über den persönlichen Kontakt eher die Bereitschaft zur Teilnahme gefunden haben. Die in Lindenstruth tätigen Energiescouts Ulrike Kühn-Polzin, Uwe Weimer, Arno Grün, Holger Kühn, Manfred Gössl, Michael Albach und Gerhard Albach bestätigten eine zeitaufwendige Befragung, die mindestens zwei Stunden  pro Fragebogen erfordert hätten, da fast kein Anwesen mit dem anderen vergleichbar war und vorher kaum vorstellbare Konstellationen vor Ort vorgefunden wurden. Oftmals mussten Vermessungen durchgeführt werden, da entweder keine Pläne vorhanden oder nicht aktuell waren.

Trotz allem waren die Scouts sehr positiv von der ganzen Maßnahme angetan und überzeugt, auch bei den Hausbewohnern zumindest ein Überdenken des energetischen Zustandes ihrer Häuser bewirkt zu haben. Obwohl in Lindenstruth ein Rücklauf der Bögen von über 50%  (46 von 90 möglichen) zu verzeichnen war, was ein sehr gutes Ergebnis darstellt, „sei es Schade, dass nicht noch mehr Bewohner diese einmalige Möglichkeit der kostenlosen Untersuchung ihrer Häuser wahrgenommen hätten“, bedauerte Ortsvorsteher Gerhard Albach.

Private Haushalte verbrauchen im Landkreis Gießen annähernd 50% der Endenergie, wobei der Hauptteil dabei für die Versorgung mit Wärme und Strom benötigt wird. Der sparsame Umgang mit Energie sowie der Einsatz erneuerbarer Energien werden deshalb immer wichtigere Leitthemen in der ländlichen Strukturentwicklung und das Thema „Dämmung, Heizung und Fördermöglichkeiten“ wird sicher künftig zu einem Dauerthema werden. In dem Energiepass sind der Zustand der Immobilie, die energetischen Schwachstellen, jetzige und künftige Heizkosten und Berechnungsdaten enthalten. 
Peter Momper betonte, „dass es bei all diesen Themen nicht nur um den Umweltschutz und Energieeinsparung gehe, sondern schlicht und einfach auch um den eigenen Geldbeutel“. Er erläutere die Gesamtzusammenfassung der erstellten Energiepässe und stellte fest, dass zwar viele Häuser durchaus im landesweiten Durchschnitt liegen, aber gerade bei diesen Liegenschaften oftmals mit relativ kleinen Maßnahmen Energie eingespart werden könne. 
Neben dem Gebäudezustand sind auch der Energieeinsatz und die Energieverluste in dem Energiepass  aufgeführt und die prognostizierte Entwicklung der Heizkosten  in Euro. Auch Handlungs- und Maßnahmeempfehlungen, Investitionsmöglichkeiten und Gesamteinsparprogramme sind enthalten. Ob, wann und in welcher Form diese Möglichkeiten umgesetzt werden entscheidet letztendlich immer jeder Hauseigentümer selbst. Im Frühjahr 2013 werden alle betroffenen Haushalte noch einmal zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Der Termin wird noch bekannt gegeben und die Hauseigentümer mit persönlichen Schreiben eingeladen.

Atmung der Wände: Problem beim Dämmen im Fachwerk

(alb). In Lindenstruth ist im Zusammenhang mit der Dorferneuerung auch das Thema „Energieeffizienz“ behandelt worden. Nach einer Befragung der Hausbesitzer durch einheimische „Energiescouts“ fand dieses Projekt mit dem zwischenzeitlichen Erstellen von Energiepässen für 53 Prozent der Hausbesitzer und einer Abschlussveranstaltung im Feuerwehrhaus nun seinen Abschluss. Ortsvorsteher Gerhard Albach begrüßte die leider nur spärlich gekommenen Einwohner und Anne Schreiner vom Amt für Regionalentwicklung des Lahn-Dill-Kreises, Anette Kurth und Peter Momper von der Bioenergie-Region Mittelhessen, vom Planungsbüro Holger Fischer Architektin Elisabeth Schade und Uwe Markgraf als Vertreter der Gemeinde Reiskirchen.

 Projektleiter Peter Momper ging auf die Erhebungen, Ergebnisse und mögliche Folgen ein. Er verdeutlichte in einer Power-Point-Präsentation die möglichen finanziellen Einsparmöglichkeiten, die sich für Hausbesitzer durch Modernisierungen ergeben können, und betonte dabei auch die Bedeutung für das Klima. „Mehr als 50 Prozent des Energieverbrauchs gehen zu Lasten der Privathaushalte, sodass die Energiewende nur erfolgreich sein kann, wenn der Energieverbrauch in den Privathaushalten deutlich gesenkt wird“, so seine Kernaussage. Anhand von stetig steigenden Energiekosten machte er die finanziellen Belastungen der Haushalte deutlich: Die Gesamtkosten für die Energieversorgung eines Durchschnittshaushaltes betragen aktuell rund 3000 Euro im Jahr. Er konnte damit auch die möglichen Einsparpotenziale anhand von imponierenden Zahlen belegen. Momper betonte, dass die im Energiepass aufgelisteten Einsparmaßnahmen nur eine Orientierung sein können und nicht die weitergehende fundierte bauliche und energetische Bewertung mit all den möglichen Folgen ersetzen kann.

Anschließend trug Anne Schreiner die Kriterien der Dorferneuerung vor und hob einzelne Kernpunkte hervor. So ist der 30. Juli 2016 der letzte Tag, an dem Förderanträge abgegeben werden können. Die Förderung beträgt 30 Prozent, wobei ein Höchstbetrag von 30 000 Euro möglich ist und die Maßnahme mindestens 10 000 Euro kosten muss.

 Voraussetzung ist die Lage im Fördergebiet, das Gebäude muss ortstypisch und vor 1945 gebaut worden sein. Eine kostenlose Bauberatung mit einem entsprechenden Protokoll gehört ebenso zum Angebot. Schreiner machte deutlich, dass die Vorschriften oftmals keinen Spielraum lassen und deshalb immer bei der Prüfung der Förderfähigkeit durchgeprüft werden müssen.

 Bei dem Einbau einer neuen Heizung seien beispielsweise Investitionen in der doppelten Höhe der Heizungseinbaukosten in die energetische Beschaffenheit des Hauses Voraussetzung und es dürfe vorher keine Heizung im Haus vorhanden gewesen sein. Elisabeth Schade ergänzte aus baufachlicher Sicht die Problematik der Dämmung von Fachwerkhäusern. Sie wies mehrmals darauf hin, dass es immens wichtig sei, immer darauf zu achten, eine „Atmung der Wände“ zu gewährleisten. Ansonsten könne es zu irreparablen Schäden an tragenden Teilen kommen.

Quelle: Gießener-Anzeiger

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Arbeiten am Wieseckpark schreiten voran

Lindenstruth (alb) Als im Herbst 2012 mit den ersten zaghaften Vorarbeiten am Wieseckpark in Lindenstruth begonnen wurde, waren viele Einwohner und Betrachter skeptisch, was denn dort entstehen würde. Zumal dort Fitnessgeräte für Erwachsene aufgebaut worden waren, die wegen der Gegebenheiten des Untergrundes nicht oder kaum nutzbar waren. Schon damals betonten Frau Anne Schreiner von der Abteilung für den ländlichen Raum, Fachdienst Dorf- und Regionalentwicklung, Ortsvorsteher Gerhard Albach und der gemeindliche Sachbearbeiter Uwe Markgraf, dass dies lediglich aus formalen Gründen noch in 2012 geschehen musste, um die finanzielle Förderung, die im Rahmen der Dorferneuerung (DE) für dieses Projekt zugesagt war, nicht zu gefährden. Nachdem Lindenstruth im Sommer des Jahres 2009 als Förder¬schwerpunkt in das DE-Programm auf¬genommen worden war, konnte, nach der Konzeptphase, im letzten Jahr der Bewilligungsbescheid von der Gemeinde entgegen genommen werden.

Jetzt sind die Arbeiten in vollem Gange und nachdem der Boden unter den Fitnessgeräten befestigt und höhenmäßig angeglichen worden ist, wird sichtbar, dass hier etwas bisher in Reiskirchen einzigartiges entstehen wird. Zwischenzeitlich konnte noch ein viertes Gerät durch eine Spende des Gesangvereins Germania Lindenstruth installiert werden, so dass ein kleiner Parcours entstanden ist. Schon jetzt ist zu beobachten, dass zunehmend Besucher an die Fläche hinter dem Feuerwehrhaus kommen, um zu sehen, was dort passiert. „Es macht schon stolz, wenn nach langen Monaten der Skepsis plötzlich eine Art Anerkennung gepaart mit Neugier zu vermerken ist und immer wieder die Frage an mich gestellt wird, wie das alles denn einmal aussehen und wann es fertig sein wird“, so Ortsvorstehr Gerhard Albach.

Nach Fertigstellung der Anlage wird 2013die gesamte Freiflächengestaltung des Wieseckparkes der Öffentlichkeit vorgestellt und übergeben. Die Holzhütte wird in Eigenleistung der Bevölkerung, die Gerhard Albach hiermit zur Mithilfe auffordert, zum Teich hin geöffnet und erhält einen neuen Anstrich. Angrenzend entsteht ein ca. 15m langer Platz mit einer wassergebundenen Decke, der zum Beispiel als Bouleplatz oder Ähnliches genutzt werden kann. Eingegrenzt wird dieser Teil, wie auch an einigen Stellen des gesamten Platzes sichtbar, mit Natursteinen als Sitzgelegenheiten.  Der jetzige Teich wird verkleinert, aber auf Wunsch des Arbeitskreises DE beibehalten. Anschließen wird sich eine Art Atrium mit Sitzblöcken. Auf der westlichen Seite werden die bestehenden Wege mit einem Fußweg verbunden, an dem die Fitnessgeräte zu finden sind.

Falls der Bericht am 23.05. veröffentlicht wird, bitte noch folgenden Satz anfügen:

Zwecks Vorstellung und endgültiger Festlegung der Plätze „Kirchplatz, Lindenplatz und Feuerwehrvorplatz“ trifft sich der Arbeitskreis DE am Donnerstag, dem 23. Mai 2013 um 18 Uhr im Feuerwehrhaus Lindenstruth. Interessierte Personen aus der Bevölkerung sind natürlich ebenfalls herzlich willkommen.

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Arbeitskreis Dorferneuerung beschließt Dorfplatzplanung

Lindenstruth (alb) Der Arbeitskreis Dorferneuerung (DE) traf sich im Feuerwehrhaus, um mit Anne Schreiner von der Abteilung für den ländlichen Raum, Fachdienst Dorf- und Regionalentwicklung, Sonja Weiß vom Büro Weiss und Becker, Architektin Elisabeth Schade vom Planungsbüro Holger Fischer, Uwe Markgraf von der Gemeinde Reiskirchen und Ortsvorsteher Gerhard Albach die endgültige Planung des „Kirchplatzes, des Lindenplatzes und des Feuerwehrvorplatzes“ zu besprechen. Eine vorläufige Planung war im Herbst 2012 vorgestellt und die Plätze im Februar besichtigt worden.

Einigkeit bestand bei den Teilnehmern, dass der Kirchplatz als nächste Maßnahme, möglichst noch in diesem Jahr, realisiert werden soll. Der Platz zwischen der Stirnseite der Kirche und der bestehenden Außenmauer soll hier neu angelegt und mit Sitzgelegenheiten ausgestattet werden. Die bestehenden Sträucher sind zu entfernen und der Untergrund mit Pflaster zu befestigen, das sich dem bestehenden Pflaster anpasst. Hier konnten die Kosten reduziert werden, da wohl gebrauchtes Pflastermaterial eingebaut werden kann. Dies führt auch bei den anderen Plätzen zu Kosteneinsparungen.

Bei dem Feuerwehrvorplatz, der durch einen Fußweg aus Verbundpflaster mit dem Wieseckpark verbunden wird, kann die Baumaßnahme nur in Zusammenhang mit den anstehenden Kanalarbeiten erfolgen. Da hier der Abwasserkanal durch Setzungen in den vergangenen Jahren nicht mehr funktionsfähig ist und es schon zu Verstopfungen gekommen ist, muss baldigst Abhilfe geschaffen werden. Die Oberfläche ist mit den Materialien der Maßnahmen der DE abzustimmen und ein Pflanzstreifen entlang der Wieseck wurde aus Kostengründen gänzlich gestrichen. Drei zu setzende Bäume und Kleinpflanzen runden den Platz ab.

Der Lindenplatz soll als letztes und damit erst 2014 angegangen werden, da hier noch Gespräche mit den Stadtwerken Gießen wegen dem Abriss des alten Trafohäuschens und den Kosten der Kabelverlegung anstehen. Auch soll aus Kostengründen auf einzelne Details verzichtet oder günstigere Materialien verwendet werden. Trotzdem muss laut Frau Schreiner aber darauf geachtet werden, dass ein gewisser Erholungswert noch entsteht, sonst könnte das ganze Projekt in Gefahr kommen. Dies muss zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal genauer diskutiert werden.

Lindenstruth: Kita durch Dorferneuerung runderneuert

Reiskirchen (gal). Mit der Übergabe der sanierten Kindertagesstätte »Sternschnuppe« in Lindenstruth beim Tag der offenen Tür am Samstag, dem 29. Juni (von 11 bis 15 Uhr) an die Kinder, Kindergartenhelferinnen und die Öffentlichkeit findet das nächste größere Projekt der Dorferneuerung seinen Abschluss.

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Nach der Einweihung des Dorftreffs im Juni vergangenen Jahres zeigen sich fast genau ein Jahr später anschaulich die Vorteile, die sich für Lindenstruth durch die Dorferneuerung ergeben und die zu einer positiven Veränderung in den verschiedensten Bereichen des Ortes geführt haben. Bürgermeister Dietmar Kromm und Ortsvorsteher Gerhard Albach werden an diesem Tag die Gäste begrüßen und auch Erläuterungen zum Projekt und seine Umsetzung geben.
Im September 2012 hatte die Leiterin der Dorf- und Regionalentwicklung, Abteilung für den ländlichen Raum, Gudrun Müller-Mollenhauer der Gemeinde Reiskirchen verschiedene Zuwendungsbescheide überbracht. Darunter war auch die Zusage der Finanzierung zur Sanierung von Dach, Fenster und Fassade des unter Denkmalschutz stehenden Kindergartengebäudes, dass im ersten Bauabschnitt unter Mitwirkung des Amtes für Denkmalschutz realisiert wurde.
Der Zuwendungsbescheid belief sich auf insgesamt 82 500 Euro, das sind 75 Prozent der förderfähigen Nettokosten, so dass der Eigenanteil der Kommune an diesen Arbeiten rund 55 300 Euro beträgt. Damit wurde durch die Dorferneuerung eine Modernisierung des gesamten Gebäudekomplexes ermöglicht, wobei die Gemeinde Reiskirchen die restlichen Mittel im Haushalt bereit gestellt hat.
Im Verlauf des zweiten Bauabschnittes wurden weitere, dringend erforderliche Umbaumaßnahmen in Angriff genommen, um die Einrichtung einer U3-Betreuung zu gewährleisten und die Kita den neuesten Richtlinien anzupassen. Es wurde im Zuge eines Brandschutzkonzeptes der zweite, fehlende Rettungsweg über eine Fluchttreppenanlage realisiert und die gesamte Elektroanlage erneuert. Gleichzeitig stand die Sanierung der vorhandenen Sanitärräume, Küche und Personalräume an. In einem kleinen Anbau wurden neue Waschräume installiert und das vorhandene Raumkonzept überarbeitet. Hierzu wurden im gesamten Obergeschoss eine Akustikdecke montiert und im Dachgeschoss erforderliche Räume für die Angestellten eingerichtet. Alle Arbeiten mussten aus Kostengründen während des laufenden Betriebs des Kindergartens ausgeführt werden, was eine besondere Herausforderung für die Kinder, Angestellten, Eltern, Handwerker und Bauleiter Anton Krippner darstellte.
Zur Geschichte des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes: Der jetzige Kindergarten wurde am 28. September 1902 als Schulgebäude (mit Lehrerwohnung) für 80 Kinder eingeweiht und war mit einem Zuschuss von 7000 Mark vom Kreisamt unterstützt worden. Aus der achtklassigen Schule wurde 1963 eine vierklassige Grundschule. Im Oktober 1971 kam die Umwidmung in einen Kindergarten, wobei im Obergeschoss noch viele Jahre die Gemeindeverwaltung mit Gemeindekasse untergebracht war. Heute ist das Gebäude eines von fünf denkmalgeschützten Objekten in Lindenstruth.
Zum Tag der offenen Tür am 29. Juni ist die Bevölkerung herzlich eingeladen. Neben der Besichtigung der Räume sind Vorführungen der Kinder geplant. Der offizielle Teil wird um 11 Uhr im kleinen Saal der Wieseckhalle stattfinden, der durch die Räume des Dorftreffs betreten werden kann.

 

Hütte am Wieseckpark gereinigt

Lindenstruth (alb) Wie bei der kürzlich stattgefundenen Ortsbegehung von angekündigt soll das Hüttchen am Wieseckpark gereinigt und gestrichen und die Seite zum Teich hin geöffnet werden. Da dies alles ehrenamtlich und ohne Kosten für die Gemeinde geschehen soll, machten sich nun Uwe Weimer und Gerhard Albach daran, die Außen- und Innenwände zu säubern. Mit Kärchern wurden die losen Teile entfernt und anschließend unter Mithilfe von Helmut Schepp ein Oberteil der achteckigen Hütte heraus gesägt. 
Nun kann ein neuer Anstrich aufgebracht werden, damit sich das kleine Gebäude in den neu angelegten Wieseckpark optisch gut einfügt. Deshalb bittet Ortsvorsteher  Gerhard Albach hilfsbereite Bürger, die dabei mithelfen wollen, sich am kommenden Samstag, dem 03. August 2013 um 9 Uhr am Wieseckpark einzufinden. Wenn möglich sind Pinsel und kleine Gefäße mitzubringen, damit mit möglichst vielen Personen gearbeitet werden kann.

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Dorferneuerung in Lindenstruth – Infoabend zur neuen Förderrichtlinie

Neben den öffentlichen Maßnahmen bietet die Dorferneuerung eine Förderung privater Baumaßnahmen an. Hierbei wird das Ziel verfolgt, private Grundstücks¬besitzer zu unterstützen. Hierzu wird eine kostenlose baufachliche und förder¬technische Beratung angeboten. Die entsprechenden Richtlinien wurden nunmehr neu gefasst, um neuen Bedürfnissen zur Gestaltung besser Rechnung tragen zu können. Die Richtlinie sowie mögliche Sanierungs- und Modernisierungsma߬nahmen im Fördergebiet werden

am Donnerstag, den 20.3.2014 um 19 Uhr
im Feuerwehrgerätehaus Lindenstruth

von Frau Schreiner vom Amt für den ländlichen Raum und Frau Schade vom beratenden Planungsbüro Fischer vorgestellt. Hierzu laden wir alle Interessierten herzlich ein.

Wird bereits jetzt eine kostenlose Bauberatung im Fördergebiet gewünscht, können sich Interessierte jederzeit an Frau Schade vom Planungsbüro Fischer unter der Telefonnummer 06403-953715 wenden und einen Beratungstermin vereinbaren.

Reiskirchen, den 4.3.2014

Markgraf
(Bau- und Umweltabteilung)

Arbeitskreis Dorferneuerung legt Dorfplatzplanung fest

Lindenstruth (alb) Im Feuerwehrhaus in Lindenstruth fand eine Informationsveranstaltung zur Dorferneuerung (DE) mit anschließender Sitzung des Arbeitskreises (AK DE) statt, zu der Anne Schreiner vom Fachdienst Dorf- und Regionalentwicklung und Architektin Elisabeth Schade vom Planungsbüro Holger Fischer eingeladen hatten. Sie konnten erstmals bei einer Sitzung über die DE Bürgermeister Dietmar Kromm begrüßen und neben leider nicht vielen Einwohnern waren Uwe Markgraf als Ansprechpartner in der Gemeinde Reiskirchen und Ortsvorsteher Gerhard Albach anwesend. Anne Schreiner gab einen kurzen Rückblick über das seit 2008 laufende Programm und stellte fest, dass Förderanträge nur noch bis zum 15. September 2016 gestellt werden können. 
Weiter wies sie auf einige Neuerungen hin, die derzeit diskutiert und wohl noch in diesem Jahr verabschiedet werden. Neben den Fördermöglichkeiten bei energetischen Sanierungsarbeiten sind bessere Fördersätze und andere Förderkriterien zu erwarten, die das Verfahren erleichtern und Antragsteller begünstigen. Es wird künftig nicht mehr auf das Baujahr eines Objektes ankommen, sondern der Gedanke der ortstypischen Bauweise wird das entscheidende Kriterium sein und auch der Abriss von Gebäuden und Gestaltung von Freiflächen wird wohl aufgenommen werden. Deshalb kann es sinnvoll sein, in der Vergangenheit abgelehnte Anträge noch einmal neu zu stellen. Weiterhin ist nach wie vor eine kostenlose Beratung bei Elisabeth Schade anzumelden, bevor Anne Schreiner über den Antrag entscheiden muss. Sie wies ausdrücklich darauf hin, dass die Zuschüsse erst nach Abschluss der Maßnahmen ausgezahlt werden und nicht zurückzuzahlen sind.
Anschließend diskutierte der AK DE über die Planungen des „Kirchplatzes, des Lindenplatzes und des Feuerwehrvorplatzes“.  Bereits im Herbst 2012 waren die Planungen dafür vorgestellt und die Plätze im Februar 2013 besichtigt worden. Als nächstes soll der Feuerwehrvorplatz in Angriff genommen werden, da hier wegen defekter Abwasserleitungen im demnächst Kanalarbeiten vorgesehen sind und es sinnvoll erscheint, diese in einem Zug durchzuführen. Angeregt wurde eine Komplettsanierung des Vorplatzes, da evtl. nicht bekannte Anschlussleitungen vorhanden sind bzw. der vorhandene Asphalt dem Druck durch das neue LF10 KatS der Feuerwehr nicht lange standhalten wird. Drei zu setzende Bäume und Kleinpflanzen werden den Platz abrunden.
Einigkeit bestand bei den Teilnehmern, dass der Kirchplatz als weitere Maßnahme in 2014 realisiert werden soll. Der Platz zwischen der Stirnseite der Kirche und der bestehenden Außenmauer soll hier geöffnet und neu angelegt und mit Sitzgelegenheiten ausgestattet werden. Die bestehenden Sträucher sind zu entfernen und der Untergrund mit Pflaster zu befestigen, das sich dem bestehenden Pflaster anpasst. 
Der Lindenplatz wird erst 2015 angegangen werden, da hier noch Gespräche mit den Stadtwerken Gießen wegen dem Abriss des alten Trafohäuschens und den Kosten der Kabelverlegung anstehen. Auch soll aus Kostengründen auf einzelne Details verzichtet werden. Die genaue Planung wird deshalb erst später erfolgen.

Dorferneuerungsprogramm in Lindenstruth geht in die letzte Phase

Lindenstruth (alb) Wie bereits in der Pressemitteilung vom Februar 2015 angekündigt, wird im Dorferneuerungsprogramm für Lindenstruth nun die Umgestaltung des Kirchplatzes in Angriff genommen. Ziel der Planung ist eine einladende Umgestaltung des kleinen Platzes, der westlich an die Kirche anschließt. Derzeit ist dieser durch die vorhandene Sitzbank sowie Strauchbepflanzung von der übrigen Platzfläche abgetrennt und als Aufenthaltsbereich nicht nutzbar. 
Um diesen Bereich attraktiver zu gestalten, ist eine Öffnung der Fläche durch die Entnahme der Sitzbank und einzelner Sträucher vorgesehen. Auf der nun offenen Fläche ist die Anlage eines kleinen, gepflasterten Sitzplatzes mit zwei Bänken geplant, der zum Verweilen einlädt. Die Linde soll als prägender Baum erhalten bleiben und in die Gestaltung einbezogen werden. Durch eine blütenreiche und duftende Bepflanzung mit Stauden, Kleinsträucher und Rosen wird der Platz eingefasst und besondere Akzente gesetzt. Die Ausführung ist noch in diesem Jahr vorgesehen.

Am Lindenplatz soll der vorhandene Sitzplatz an der Linde komplett neugestaltet werden. Hierzu werden das vorhandene Pflaster und die Sitzbänke zurückgebaut und ein neuer Platz angelegt, dessen Pflasterung sich bis auf den angrenzenden Gehweg erstreckt. Insgesamt wirkt hierdurch der Platz großzügiger und ist durch die Pflasterung, die mit farbigen Betonpflaster und Basaltpflasterbändern geplant ist, bereits vom Straßenraum besser wahrnehmbar. Unterhalb der Linde sind zwei neue Bänke vorgesehen. Der Bereich direkt an der Linde soll nicht mehr befestigt werden, sondern mit einer attraktiven Staudenpflanzung begrünt werden. Der hintere Bereich kann in die Platzgestaltung einbezogen werden, da hier ein Rückbau der Trafostation und eine Neuanlage einer kleinen, kompakten Station seitlich der Scheune vorgesehen ist. Im Bereich der alten Trafostation ist die Anlage eines kleinen Sitzplatzes im sonnigeren Bereich geplant, der mit Blütensträuchern gefasst wird und im rückwärtigen Bereich etwas geschützter liegt. Die Planungen werden in Arbeitsgemeinschaft mit dem Planungsbüro Weiß und Becker, Landschaftsarchitekten aus 35460 Staufenberg, durchgeführt.

Im Bereich des Feuerwehrplatzes soll ein Pflasterweg seitlich des Wieseck Ufers auf dem bereits vorhandenen Asphaltweg höhengleich angelegt werden. Hierdurch wird eine optische und leitende Verbindung von der Greizer Straße zum neugestalteten Wieseckpark geschaffen. Um eine harmonische Gestaltung des Gesamtbereichs zu erzielen, wird ebenfalls graues Betonpflaster wie im Wieseckpark für den geplanten Weg verwendet. Ein kleines Pflanzbeet mit flankierenden Sträuchern und blühenden Bodendeckern ist seitlich des Weges zwischen Brücke und Zufahrtsbereich vorgesehen. Weiterhin ist geplant, am nördlichen Teil des Feuerwehrgebäudes im Anschluss an den Unterstand bzw. Überdachung einen kleinen gepflasterten Platz zu schaffen. Die Asphaltdecke wird hierzu zum Teil zurückgebaut und die vorhandene Pflasterdecke weiter auf den Vorplatzbereich erweitert, so dass ein einladender Eingangs- und Aufenthaltsbereich entsteht. Die hochgewachsene Hecke wird in diesem Teil entnommen und durch einen attraktiven Laubbaum und Blütensträucher ersetzt.

Frau Anne Schreiner vom Fachdienst Dorf- und Regionalentwicklung weißt noch einmal daraufhin, dass nach wie vor noch Zuschussanträge im privaten Bereich bis 30. September 2016 möglich sind. Der Zuschuss pro Fördermaßnahme beträgt 35 % der Nettosumme, maximal 45.000,-- Euro, wobei die Mindestinvestitionsgrenze bei Baumaßnahmen bei 10.000,-- Euro Netto liegt. Bei Planungen ist die Grenze bei 1.500,-- Euro Netto. Ansprechpartnerin und fachliche Beraterin ist die Firma „PlanES“ von Städtebauarchitektin Elisabeth Schade (Telefonnummer 0641/87736340 oder MailDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und Ansprechpartner vor Ort  der in der Gemeinde Reiskirchen zuständige Sachbearbeiter Uwe Markgraf, Tel. 06408/9590-34.