Dorferneuerungsprogramm in Lindenstruth geht in die letzte Phase

Lindenstruth (alb) Wie bereits in der Pressemitteilung vom Februar 2015 angekündigt, wird im Dorferneuerungsprogramm für Lindenstruth nun die Umgestaltung des Kirchplatzes in Angriff genommen. Ziel der Planung ist eine einladende Umgestaltung des kleinen Platzes, der westlich an die Kirche anschließt. Derzeit ist dieser durch die vorhandene Sitzbank sowie Strauchbepflanzung von der übrigen Platzfläche abgetrennt und als Aufenthaltsbereich nicht nutzbar. 
Um diesen Bereich attraktiver zu gestalten, ist eine Öffnung der Fläche durch die Entnahme der Sitzbank und einzelner Sträucher vorgesehen. Auf der nun offenen Fläche ist die Anlage eines kleinen, gepflasterten Sitzplatzes mit zwei Bänken geplant, der zum Verweilen einlädt. Die Linde soll als prägender Baum erhalten bleiben und in die Gestaltung einbezogen werden. Durch eine blütenreiche und duftende Bepflanzung mit Stauden, Kleinsträucher und Rosen wird der Platz eingefasst und besondere Akzente gesetzt. Die Ausführung ist noch in diesem Jahr vorgesehen.

Am Lindenplatz soll der vorhandene Sitzplatz an der Linde komplett neugestaltet werden. Hierzu werden das vorhandene Pflaster und die Sitzbänke zurückgebaut und ein neuer Platz angelegt, dessen Pflasterung sich bis auf den angrenzenden Gehweg erstreckt. Insgesamt wirkt hierdurch der Platz großzügiger und ist durch die Pflasterung, die mit farbigen Betonpflaster und Basaltpflasterbändern geplant ist, bereits vom Straßenraum besser wahrnehmbar. Unterhalb der Linde sind zwei neue Bänke vorgesehen. Der Bereich direkt an der Linde soll nicht mehr befestigt werden, sondern mit einer attraktiven Staudenpflanzung begrünt werden. Der hintere Bereich kann in die Platzgestaltung einbezogen werden, da hier ein Rückbau der Trafostation und eine Neuanlage einer kleinen, kompakten Station seitlich der Scheune vorgesehen ist. Im Bereich der alten Trafostation ist die Anlage eines kleinen Sitzplatzes im sonnigeren Bereich geplant, der mit Blütensträuchern gefasst wird und im rückwärtigen Bereich etwas geschützter liegt. Die Planungen werden in Arbeitsgemeinschaft mit dem Planungsbüro Weiß und Becker, Landschaftsarchitekten aus 35460 Staufenberg, durchgeführt.

Im Bereich des Feuerwehrplatzes soll ein Pflasterweg seitlich des Wieseck Ufers auf dem bereits vorhandenen Asphaltweg höhengleich angelegt werden. Hierdurch wird eine optische und leitende Verbindung von der Greizer Straße zum neugestalteten Wieseckpark geschaffen. Um eine harmonische Gestaltung des Gesamtbereichs zu erzielen, wird ebenfalls graues Betonpflaster wie im Wieseckpark für den geplanten Weg verwendet. Ein kleines Pflanzbeet mit flankierenden Sträuchern und blühenden Bodendeckern ist seitlich des Weges zwischen Brücke und Zufahrtsbereich vorgesehen. Weiterhin ist geplant, am nördlichen Teil des Feuerwehrgebäudes im Anschluss an den Unterstand bzw. Überdachung einen kleinen gepflasterten Platz zu schaffen. Die Asphaltdecke wird hierzu zum Teil zurückgebaut und die vorhandene Pflasterdecke weiter auf den Vorplatzbereich erweitert, so dass ein einladender Eingangs- und Aufenthaltsbereich entsteht. Die hochgewachsene Hecke wird in diesem Teil entnommen und durch einen attraktiven Laubbaum und Blütensträucher ersetzt.

Frau Anne Schreiner vom Fachdienst Dorf- und Regionalentwicklung weißt noch einmal daraufhin, dass nach wie vor noch Zuschussanträge im privaten Bereich bis 30. September 2016 möglich sind. Der Zuschuss pro Fördermaßnahme beträgt 35 % der Nettosumme, maximal 45.000,-- Euro, wobei die Mindestinvestitionsgrenze bei Baumaßnahmen bei 10.000,-- Euro Netto liegt. Bei Planungen ist die Grenze bei 1.500,-- Euro Netto. Ansprechpartnerin und fachliche Beraterin ist die Firma „PlanES“ von Städtebauarchitektin Elisabeth Schade (Telefonnummer 0641/87736340 oder MailDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und Ansprechpartner vor Ort  der in der Gemeinde Reiskirchen zuständige Sachbearbeiter Uwe Markgraf, Tel. 06408/9590-34.