Arbeitskreis Dorferneuerung beschließt Dorfplatzplanung

Lindenstruth (alb) Der Arbeitskreis Dorferneuerung (DE) traf sich im Feuerwehrhaus, um mit Anne Schreiner von der Abteilung für den ländlichen Raum, Fachdienst Dorf- und Regionalentwicklung, Sonja Weiß vom Büro Weiss und Becker, Architektin Elisabeth Schade vom Planungsbüro Holger Fischer, Uwe Markgraf von der Gemeinde Reiskirchen und Ortsvorsteher Gerhard Albach die endgültige Planung des „Kirchplatzes, des Lindenplatzes und des Feuerwehrvorplatzes“ zu besprechen. Eine vorläufige Planung war im Herbst 2012 vorgestellt und die Plätze im Februar besichtigt worden.

Einigkeit bestand bei den Teilnehmern, dass der Kirchplatz als nächste Maßnahme, möglichst noch in diesem Jahr, realisiert werden soll. Der Platz zwischen der Stirnseite der Kirche und der bestehenden Außenmauer soll hier neu angelegt und mit Sitzgelegenheiten ausgestattet werden. Die bestehenden Sträucher sind zu entfernen und der Untergrund mit Pflaster zu befestigen, das sich dem bestehenden Pflaster anpasst. Hier konnten die Kosten reduziert werden, da wohl gebrauchtes Pflastermaterial eingebaut werden kann. Dies führt auch bei den anderen Plätzen zu Kosteneinsparungen.

Bei dem Feuerwehrvorplatz, der durch einen Fußweg aus Verbundpflaster mit dem Wieseckpark verbunden wird, kann die Baumaßnahme nur in Zusammenhang mit den anstehenden Kanalarbeiten erfolgen. Da hier der Abwasserkanal durch Setzungen in den vergangenen Jahren nicht mehr funktionsfähig ist und es schon zu Verstopfungen gekommen ist, muss baldigst Abhilfe geschaffen werden. Die Oberfläche ist mit den Materialien der Maßnahmen der DE abzustimmen und ein Pflanzstreifen entlang der Wieseck wurde aus Kostengründen gänzlich gestrichen. Drei zu setzende Bäume und Kleinpflanzen runden den Platz ab.

Der Lindenplatz soll als letztes und damit erst 2014 angegangen werden, da hier noch Gespräche mit den Stadtwerken Gießen wegen dem Abriss des alten Trafohäuschens und den Kosten der Kabelverlegung anstehen. Auch soll aus Kostengründen auf einzelne Details verzichtet oder günstigere Materialien verwendet werden. Trotzdem muss laut Frau Schreiner aber darauf geachtet werden, dass ein gewisser Erholungswert noch entsteht, sonst könnte das ganze Projekt in Gefahr kommen. Dies muss zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal genauer diskutiert werden.