Arbeitskreis Dorferneuerung tagte wegen Gestaltung des Wieseckparkes

Lindenstruth (alb) Lindenstruth ist im Sommer des Jahres 2009 als Förder¬schwerpunkt in das Hessische Dorferneuerungsprogramm (DE) auf¬genommen worden. Nachdem dann im September 2009 das Gebäude- und Infrastrukturgutachten fertig gestellt worden war, konnte am 17. November 2009 mit der Konzeptphase begonnen werden. Im Rahmen der Dorferneuerung besteht sowohl für die Einwohner von Lindenstruth als auch für die Kommune die Möglichkeit, Zuschüsse des Landes für die Erhaltung des individuellen Charakters des Ortes über einen Zeitraum von neun Jahren zu erhalten. Nach der Eröffnung des Dorftreffs sind nun die nächsten gemeindlichen Maßnahmen in Planung, die finanziell unterstützt werden. 
Deshalb gab es nun ein Treffen des Arbeitskreises Dorferneuerung mit Frau Anne Schreiner, Dorf- und Regionalentwicklung, Abteilung für den ländlichen Raum, Fachdienst Dorf- und Regionalentwicklung, Frau Sonja Weiß vom Büro Weiss und Becker, Uwe Markgraf von der Gemeinde Reiskirchen und Ortsvorsteher Gerhard Albach in der Gaststätte Zur Traube. 
Frau Schreiner und Frau Weiss stellten dabei die noch umzusetzenden Maßnahmen vor, wobei sich alle einig waren, dass die Umgestaltung der östlichen Untergasse und des Ortseinganges von Reiskirchen her zeitlich als Letztes angegangen werden soll, da diese Arbeiten wesentlich von einer  Umsetzung der Ortsumgehung abhängen. 
Bereits vergeben sind Aufträge zur Neugestaltung des Wieseckteiches und der angrenzenden Fläche. Von den förderfähigen Maßnahmen in Höhe von 61.351,69 € werden 46.013,00 € bezuschusst, wobei die Gemeinde die Mehrwertsteuer noch übernehmen muss und damit nur 26.995,51 € von der Gesamtsumme von 73.008,51 € selbst zu bezahlen hat. Wegen der fortgeschrittenen Zeit war es in diesem Jahr nicht mehr möglich, mit den eigentlichen Erdarbeiten zu beginnen. Einzig die Fitnessgeräte für Erwachsene und für Senioren mussten bereits in 2012 aufgebaut werden, um die finanzielle Förderung nicht zu gefährden. „Spätestens nach der Fertigstellung der Gesamtmaßnahme wird jeder sehen, dass hier etwas Positives entstanden ist, was im Moment noch etwas unfertig wirkt“, so Frau Schreiner. Gerhard Albach ergänzte, „dass dieser geplante Bewegungsparcours der Erhaltung der Fitness aller Altersgruppen dient und  z. B. in Buseck zunehmend gut von der Bevölkerung angenommen wird“. Umgebaut wird auch schon der Kindergarten, der aber auch erst 2013 fertig werden wird.

Nach Fertigstellung der Anlage 2013 wird die gesamte Freiflächengestaltung des Wieseckparkes der Öffentlichkeit vorgestellt und übergeben. Neben einer geänderten Öffnung der Holzhütte zum Teich hin, ist direkt angrenzend ein ca. 15m langer Platz mit einer wassergebundenen Decke vorgesehen, der zum Beispiel als Bouleplatz oder Ähnliches genutzt werden kann. Eingegrenzt wird dieser Teil mit Natursteinen als Sitzgelegenheiten.  Der jetzige Teich wird verkleinert und eine Art Atrium daran anschließend zu finden sein. Auf der westlichen Seite werden die bestehenden Wege mit einem Fußweg verbunden, an dem die Fitnessgeräte zu finden sind.
Zwecks endgültiger Planung stellte sich heraus, dass es am Sinnvollsten ist, sich Anfang des neuen Jahres bei einer Ortsbegehung die Gegebenheiten anzusehen und zu besprechen. Denn bei der Gestaltung des Feuerwehrbereichs muss z. B. die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr, die Lage der Versorgungsleitungen und die Parkmöglichkeiten berücksichtigt werden. Bei dem Kirchplatz zeigte sich, dass die meisten Sitzungsteilnehmer eine Öffnung zu dem Bereich hinter dem Brunnen wünschten, um dort Verweilmöglichkeiten zu schaffen. Und bei dem Lindenplatz herrschte Einigkeit über eine feste Einbindung von der Greizer Straße her mit Sitzmöglichkeiten unter der Linde und im oder vor dem Trafohäuschen. Der Bevölkerung vorgestellt wird die Planung aller Plätze Ende Februar 2013, wo auch noch Ideen geäußert und eingebracht werden könne

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