Saasen

Saasen verwöhnt seine Einwohner mit Ruhe. Es gibt keinen Durchgangsverkehr, denn die Bundesstraße liegt einige hundert Meter entfernt. Dazu kommt noch die schöne Lage im Wiesecktal, die anbietet, sich hier niederzulassen. 1852 hatte Saasen mit Bollnbach und dem Veitsberg 610 Einwohner, im Jahre 2004 sind 1.237 Personen hier gemeldet. Im Jahre 1111 wurde Saasen erstmals in einer Urkunde erwähnt. Zu Saasen gehört neben Bollnbach auch der Wirberg, die einzig nachweisbare, ehemalige Burg in der Großgemeinde. 1148/49 wurde aus der Burg ein Kloster, das aber im 30-jährigen Krieg (1618-48) zerstört wurde. Die heutigen Bauten sind später entstanden.
Es sind noch romanische Bauteile aus der Zeit um 1250 erhalten. Neben der Kirche, im damaligen Schulhaus, wohnte zur Zeit Lessings, genauer gesagt in den Jahren 1734 bis 1785, der als “Kalendermann vom Veitsberg” bekannt gewordene, mathematisch und naturwissenschaftlich bewanderte Jacob Conrad Justus. Er war hier Dorfschulmeister und unterrichtete die Kinder aus Saasen und Lindenstruth.

Bollnbach

Die Geschicke von Bollnbach waren immer eng mit dem ehemaligen Kloster auf dem Wirberg verknüpft. Kirchlich gehört der Wirberg heute zu Grünberg. In einer Urkunde des Erzbischofs von Mainz aus dem Jahre 1149 ist von einem an das Kloster angrenzenden "Gut Bullenbach" die Rede. So werden es wohl doch die Bullen gewesen sein, die dem Ort seinen Namen gaben.

Blick vom Wirberg auf Bollnbach und Saasen

Der Dorfplatz von Saasen

“Kirche zu St. Veits Berg”, errichtet 1080

Fenster der Kirche

Aus Lungstein gehauenes, rätselhaftes Gesicht

Der Maibaum

Blick auf Bollnbach

Schäferhaus

Brunnen mit Pumpe