„No Label“: Nachwuchstalente stehen fest

Logo Arbeitskreis Kommunale Jugendpflegen kleinBand-Contest am Freitag, 17. November, im „Jokus“ Gießen

Fünf talentierte Nachwuchsbands treten am Freitag, 17. November, beim „No Label“- Contest auf. Von der Jury ausgewählt wurden „Black Rose Dying'“ (Herborn), „Crush“ (Gießen/Wetzlar), „Line of Skill“ (Aßlar), „Blackout“ (Marburg) und „R.O.O.Ts“ (Gießen/Wetzlar). Um den Abend für das Publikum noch attraktiver zu gestalten, tritt neben den Contest-Teilnehmern auch die Vorjahressiegerband "Schwerelos" auf. Als Headliner ist außerdem die Gießener Band "Zementfabrik" zu hören.

Black Rose Dying wurden im Sommer 2014 gegründet. Inspiriert von den alten Rockgrößen entwickelte die Band ihren ganz eigenen Hardrock-Sound. Der Name dafür: Old-School -Rock im neuem glänzendem Gewand. Durchzogen von melodischen Gitarrensoli, markanten Riffs und rhythmisch treibenden Basslines, sind die Herborner die Band für Liebhaber alter Rockgiganten.

Die Rock/Pop-Band Crush ist aus einem Bandcoaching beim Bandcamp der Musikzentrale unter der Leitung von Dozentin Tess Wiley entstanden. Mit einem Durchschnittsalter von 16,7 Jahren sind die die jüngste Band, die bei „No Label“ an den Start geht. Weitere Besonderheit: Bei Crush stehen nur Mädchen auf der Bühne. Der Name ist Programm: Während des Workshops gingen zahlreiche Schlagzeugstöcke und Gitarrensaiten drauf.

Aus Aßlar kommen Line of Skill. Die Formation präsentiert Alternative-Rock – wahlweise auf Englisch oder auf Deutsch gesungen.

Die Marburger von Blackout wurden im Mai 2015 von Fzibit und MrKay gegründet. Zunächst war Blackout nur als Musiklabel tätig. Mit den Gigs in Frankfurt und Marburg im Frühjahr 2016 entschieden sich die Macher, das Ganze als Band zu etablieren. Die vierköpfige Formation steht für eine moderne Mischung aus Rap, HipHop und Popmusik.

Schwerelos BandR.O.O.Ts – das bedeutet in der langen Version Revealing our odd thoughts. Übersetzt heißt das Ganze soviel wie: Offenlegen von seltsamen Gedanken. Seit Mitte 2015 spielt die Band zusammen, die meisten der Truppe kennen sich aber schon seit Ewigkeiten und haben teils schon lange zusammen Musik gemacht. Zum Repertoire der Band gehören neben Coverversionen eigener Lieblingsbands wie „Bullet for my Valentine“ oder „Paramore“ auch zahlreiche eigene Songs.

Die aus Aßlar stammenden Vorjahressieger von Schwerelos eröffnen den Abend. Die Band steht für deutschsprachigen Rock-Pop mit Singer/Songwritereinflüssen. Die Texte der jungen Formation zeugen vom Lebensgefühl einer Generation, die die Welt entdecken und Gefühle erforschen will. Das bewusste Bekenntnis zur deutschen Sprache ermöglicht es, dass sich die Botschaften und Emotionen der Lieder direkt auf das Publikum übertragen: Mitsingen und Mitfühlen ausdrücklich erwünscht.

Als Headliner spielt die noch recht frisch gegründete Band Zementfabrik auf. Zusammen Musik machen die meisten Bandmitglieder aber schon länger: Die Gruppe ist aus der bisherigen Hardcore-Formation Harm/Shelter hervor gegangen. Die „Zementfabrik“ liefert knackigen Indierock-Rap, der ein bisschen nach „Kraftklub“ klingt. Das Ganze wird gepaart mit Pop-Punk-Refrains und einer gehörigen Portion Hardcore-Attitüde.

Bewertet werden die fünf Bands von einer fachkundigen Jury in unterschiedlichen Kategorien – doch auch das Publikum darf mitbestimmen, wer gewinnt: Das Voting der Zuschauer fließt zu 49 Prozent in die Wertung mit ein. Die Jury setzt sich aus erfahrenen Musikern und Musiklehrern aus der Region zusammen. Neuerung: Um eine bessere Vergleichbarkeit zu gewährleisten, bekommen die Bands für den Contestabend ein Coverstück vorgeschrieben, das es frei zu interpretieren gilt. Die Jury setzt sich aus erfahrenen Musikern/Musiklehrern aus der Region zusammen. Mit Sebastian Schlöndorf und Dirk Rosenbaum von der „Musikzentrale“ sind langjährige Förderer des Contests mit an Bord, die die Macher auch bei der Planung tatkräftig unterstützen. Mit MZ-Dozentin Svenja Pemsel (u.a. „Snick Jim“) ist auch eine in der Region bekannte Musikerin mit dabei. Auch Manuel Schläger (Schlagzeuger bei „Fulltime Job“) und Musikerin Rabea Bogen werden die Newcomer unter die Lupe nehmen. Musikfan und Studentin Leonie Wagener und die freie Journalistin Sabine Glinke komplettieren die Jury.

Zementfabrik PressefotoDer „No Label“-Contest wird vom Arbeitskreis Kommunale Jugendpflegen im Landkreis Gießen in Kooperation mit der Jugendförderung des Landkreises Gießen seit 2005 jeden Winter ausgerichtet. Seit zwei Jahren präsentiert sich „No Label“ in seiner neuen, festen Heimat im Gießener Jugend- und Kulturzentrum "Jokus". Der Contest soll den Nachwuchstalenten die Möglichkeit bieten, Bühnenerfahrung zu sammeln und Kontakte in das Musikbusiness zu knüpfen. Nach dem Contest stehen die Jurymitglieder für die jungen Musiker noch für Gespräche und Analysen zur Verfügung. Der Dank der Macher gilt den zahlreichen Unterstützern, die nicht nur die Preise stiften, sondern den Contest überhaupt erst möglich machen: Das CreaTonstudio, die Musikzentrale, TW Sound Solutions, das Musikhaus Schönau, die Aktion Bob sowie die Fachstelle Suchtprävention. Und natürlich gilt der Dank auch den vielen ehrenamtlichen jungen Helfern, die den Abend überhaupt erst möglich machen und die etwa beim Catering sowie beim Getränkeverkauf unterstützen.

Infos im Internet:
cometonolabel
www.facebook.com/nolabelcontest

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Medienbüro Sabine Glinke
Telefon: 0175-3648885
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