Dreizehn Mädchen und Jungen zum Girls'Day und Boys'Day 2017 in der Gemeinde Reiskirchen

Girls´Day und Boy´s DayFür die diesjährigen Aktionstage Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag und Boys’Day – Jungen-Zukunftstag stellten Unternehmen und Organisationen, Betriebe und Institutionen Plätze für insgesamt rund 130.000 Mädchen und Jungen zur Verfügung.

Die Gemeinde Reiskirchen beteiligte sich an den Zukunftstagen. Drei Mädchen und zehn Jungen nahmen das Angebot an und „schnupperten“ in einen für ihr Geschlecht untypischen Beruf hinein. Als untypisch gelten hierbei die Ausbildungsberufe, die von weniger als 40% des eigenen Geschlechts ausgeübt werden. Die Durchführung und Organisation des Zukunftstages übernahm Jugendpflegerin Stefanie Abendroth.

Sechs Schüler hospitierten in den fünf kommunalen Kindertagesstätten. Die Ausbildung zum Erzieher wird aktuell nur von 19% Männern ausgeübt. Die weiteren sieben SchülerInnen begannen den Tag mit einem gemeinsamen Einstieg in der Gemeindeverwaltung. Bei einer Rallye lernten sie den Aufbau und die Aufgaben in der Verwaltung kennen und konnten sich einen Überblick über die unterschiedlichen Berufe machen. Im Anschluss hospitierten sie in den Bereichen Haupt- und Personalamt, Bauhof, Bau- und Ordnungsamt, Umwelt und Energie sowie Hochbau und Gebäudemanagement. Hierbei lernten die vier Jungen den Beruf des Verwaltungsfachangestellten kennen, der von 34% Männern gelernt wird. Im Gegensatz dazu wurde den drei Mädchen auf dem Bauhof gezeigt, was es alles zu tun gibt. Sie schweißten, bedienten den Bagger und bohrten Löcher. Zum Abschluss fand bei einem kleinen Imbiss eine Gesprächsrunde mit Bürgermeister Dietmar Kromm stand. Hierbei zeigte sich, dass alle von dem Tag begeistert waren und mit neuen Eindrücken und Erkenntnissen nach Hause gehen.

Der Girls’Day und der Boys’Day fördern die Potenziale und Stärken junger Menschen und sind wichtig für die  Berufsorientierung junger Frauen und Männer. Ziel der Aktionstage ist das Aufbrechen überholter Rollenbilder, die noch zu häufig die Berufswahl von Jugendlichen beeinflussen und eingrenzen. Sie sollen Berufe kennen lernen, die sie bislang eher selten in Betracht ziehen und dadurch neue Perspektiven für ihre Berufs- und/oder Studienwahl gewinnen.

Bild (privat): TeilnehmerInnen des Girls- und Boysdays, Bürgermeister Dietmar Kromm, Jugendpflegerin Stefanie Abendroth, Jahresanerkennungspraktikantin Nina Stroh